Rodeln

Beim Wintersport ist Rodeln unsere große Leidenschaft. Wir bieten Rodelevents auf den schönsten Natur-Rodelbahnen in Deutschland,  Italien und Österreich an. Den Rodelverleih bieten wir in Lenggries von unserem Alpenblick-Standort aus an und wer einen Rodel kaufen möchte, den beraten wir gerne persönlich vor Ort.

Rodelevents

Rodelevent
  • Deutschland, Italien & Österreich
  • Freitag & Samstag
  • 10. Januar - 31. März

 

Rodelverleih

Rodelverleih
  • Modellauswahl (Anfänger - Profi)
  • Verleih in Lenggries
  • 10. Januar - 31. März

 

Rodelverkauf

Rodelverkauf
  • Modellauswahl (Anfänger - Profi)
  • Standort in Lenggries
  • Probefahrt am Brauneck

 

FAQ

Worin unterscheiden sich Rodel und  Schlitten?

Transportschlitten

Der Schlitten wurden schon vor vielen Jahrtausenden als Transportmittel benutzt. Der spätere Rodel wurde aus der alpenländischen Schlittenform entwickelt. Der wesentliche unterschied zwischen einem Schlitten und dem Rodel sind die Kufen. Die vom Schlitten liegen meist gerundet auf dem Schnee, während der Rodel scharfe Kannten zum Kurvenfahren bietet. Mit dem Schlitten wird somit geschlittert und der Rodel fährt mit der richtigen Technik wie auf Schienen. Gerodelt wird im Winter meist entweder im Kanal auf Eis oder auf Naturrodelbahnen.

Was ist eine Naturrodelbahn?

An einem kleinen Hügel mit dem Schlitten herunterfahren ist ein Spaß für die ganze Familie. Wir wollen allerdings nicht Schlittenfahren sondern Rodeln. Beim Rodeln auf Naturrodelbahnen können Geschwindigkeiten von 40 - 60 Km/h schnell erreicht werden und daher gilt es die Gefahren nicht zu unterschätzen. Naturrodelbahnen sind meist Forstwege die nicht selten auch von Skifahrern, Wanderern oder als Versorgungswege der Hüttenwirte genutzt werden. Daher ist es wichtig sich vor dem Befahren von einer Naturrodelbahn kundig zu machen, von wem oder von was die Rodelbahn noch genutzt wird. Wer Rodeln will muss wissen was er tut. Nicht nur die richtige Technik, auch die entsprechende Ausrüstung und die Verhaltensregeln auf Rodelbahnen sind dafür wichtig.

Welche Rodelausrüstung ist wichtig?

  • Hochwertiger Rodel (Tourenrodel, Sportrodel oder Supersportrodel)
  • Warme Kleidung, dicke Handschuhe
  • Hohe Schuhe mit gutem Profil (weiches Profil bietet besseren Halt auf Schnee)
  • Skibrille oder eine Sportbrille
  • Helm und Bremssohlen für optimale Sicherheit
  • Handy wasserdicht verpacken
  • Für Abendfahrten Stirnlampe (ausreichen Akkuladung)
  • Fahrradschloss als Diebstahlsicherung für den Rodel vor der Hütte
  • Bürste um den Rodel vom Schnee zu befreien
  • Handtuch und Schienenwachs für die Pflege

Welche gefahren gibt es beim Rodeln auf Naturrodelbahnen?

Auf Natur-Rodelbahnen treffen sich Rodler die lieber schneller fahren und welche die es lieber gemächlich mögen, gar pausieren, sich nach einem Sturz wieder sammeln oder auf dem Fußweg zum Gipfel für den Aufstieg die Rodelbahn wählen. Damit es bei der teilweise großen Ansammlung von Personen nicht zu Gefahrensituationen kommt, gilt es einiges zu beachten. 

 

  • Habe ich die richtige Ausrüstung?
  • Weiß ich um die Besonderheiten/ Gefahrenstellen auf der Rodelbahn?
  • Beherrsche ich meinen Rodel?

 

Wenn ich mir die drei Fragen mit "Ja" beantworten kann, geht es um die Frage, wer darf überhaupt auf die Naturrodelbahn.

 

  • Können Kinder mit auf die Rodelbahn? Es gibt viele verschiedene Naturrodelbahnen, einige sehr sportlich anspruchsvoll, andere Familienfreundlich mit guten Absicherungen. Welche Naturrodelbahn für Kinder geeignet ist, sollte vorher mit der Gästeinformation im jeweiligen Skigebiet besprochen werden.
  • Dürfen Hunde auf die Rodelbahn? Hier gilt es ebenfalls sich vorher bei der Gästeinformation im jeweiligen Skigebiet  kundig zu machen. Auf einer eisigen Rodelbahn ist ein Hund absolut fehl am Platz. Und ganz wichtig: bei der Abfahrt bitte den Hund nicht an die Leine nehmen. Zum einen kann man seinem Vierbeiner schnell über die Pfoten fahren, zum anderen kann es so zu sehr bösen Unfällen führen, wenn der Rodler schneller ist als der Hund.
  • Wie ist es mit Alkohol? Eine Hütteneinkehr gehört zu jedem Rodeltag einfach dazu. Schnell lässt sich dabei die noch vor einem liegende Abfahrt vergessen. Durch das eingeschränkte Reaktionsvermögen und der geringeren Hemmschwelle steigt das Risiko für Unfälle mit Alkohol erheblich. Man wird an keiner Rodelbahn einen Alkoholtest machen müssen aber man gefährdet nicht nur sich selber, sondern auch andere.

Wie ist das richtige Verhalten auf Naturrodelbahnen?

  1. Geschwindigkeit anpassen - nur so schnell rodeln, dass der Rodel noch sicher gelenkt und gebremst werden kann.
  2. Mit Fehlern rechnen - Genug Abstand von anderen Rodlern halten.
  3. Mit Hindernissen rechnen - Unübersichtliche Streckenabschnitte mit angepasster Geschwindigkeit befahren.
  4. Spur halten - Bei langsamer Fahrt die Spur beibehalten um überholende Rodler nicht zu gefährden.
  5. Überholen ankündigen - Durch lautes Rufen von welcher Seite überholt wird. "Achtung, komme von rechts"
  6. Rodel Festhalten - Beim Sturz den Rodel festhalten, sonst wird dieser zum gefählichen Geschoß.
  7. Fahrbahn freihalten - bei einem Stopp zügig die Fahrbahn räumen.
  8. Blick nach oben - Die folgenden Rodler im Auge behalten. Gerade vor Kurven, bei Stürzen oder Pausen.
  9. Kurven freihalten - in Kurven die Fahrbahn freihalten und mit unkontrollierten Rodlern rechnen.
  10. Beim Aufstieg den Rodel tragen - so kann man schneller ausweichen, als wenn man den Rodel hinterher zieht. 

 

Für Anfänger und Ungeübte empfehlen wir das Sicherheitsvideo: http://www.rodelfuehrer.de/sicher-rodeln

Worin unterscheidet sich die Roderltechnik vom Schlittenfahren?

Die Rodeltechnik unterscheidet sich wesentlich von der Technik beim Schlittenfahren. Schon bei der Sitzposition geht es los. Beim Schlittenfahren wird eine Aufrechte Sitzposition gewählt, beim Rodeln eine flache, sportliche Sitzposition. Beim Schlittenfahren stehen die Füße auf den Kufen, beim Rodeln zeigen die gestreckt nach vorne. Das Kurvenfahren wird beim Schlittenfahren durch das aufsetzen vom Fuß und eine unterstützende Rumpfbewegung eingeleitet beim Rodeln durch eine gänzlich andere Technik - aber dazu jetzt mehr.

Rodel - Sitzposition

Sitzposition

Wir rodeln in der flachen Sitzposition, die Beine nach vorne strecken und seitlich an den Hörnern vorbei strecken, die Füße leicht nach innen gewinkelt. Eine Hand ist am Riemen, die andere Hand ist seitlich oder weiter Hinten am Holm. In dieser Sitzposition minimieren wir den Luftwiederstand. Sollte der Rodel bei einem Sprung abheben, haben wir Ihne so fest im Griff.

 

 

 

Rodel - Bremsen

Bremsen

Bevor es richtig los geht, üben wir das Bremsen. Dazu müssen die Schuhe mit der gesamten Fläche, eng an der Kufe fest auf den Boden gepresst werden. Um die Bremswirkung zu erhöhen, kann der Rodel, wie auf dem Bild gezeigt, gepackt und nach oben gezogen werden. Es ist darauf zu achten, dass die Füße eng am Rodel stehen, da sonst Verletzungsgefahr besteht.

 

 

 

Rodel - Lenken

Lenken

Die Kurve wird vom Außenrand der Bahn ins Kurveninnere angefahren. Gebremst wird vor der Kurve, nicht erst in der Kurve. Anschließend wird das Gewicht Richtung Kurveninneres verlagert und der innere Arm dabei zur Seite ausgestreckt. Unterstützend drückt das kurvenäußere Bein seitlich gegen die Kufe. Der Lenkriemen liegt in der kurvenäußeren Hand und hebt die Kurveninnere Kufe an.

 

 

Wie Pflege ich meinen Rodel richtig?

  • Vor dem Rodeln den Rodel auf Beschädigungen und gelöste Verschraubungen prüfen.
  • Nach längerer Standzeit empfielht sich die Wartung (Durchsicht, Einsellung & Schienenpflege) durch einen Fachbetrieb.
  • Den Rodel niemals für längere Zeit im Auto lassen oder der prallen Sonne aussetzen.
  • Nach einem Rodeltag den Rodel vom Schnee befreien, abtrocknen und die Schienen einwachsen.
  • An einem trockenen, kühlen Ort lagern.
  • Liegend oder freistehend lagern.
  • Schienenschrauben locker lassen.
  • Niemals mit Gegenständen belasten oder einseitig anlehnen.

Welche spezialisierungen gibt es im Wettkampfsport?

Seit 1883 in der Schweiz das erste internationale Rodelrennen ausgetragen wurde, entwickelt sich die der Wettkampfsport stetig weiter. Aus den urspründlichen Schlitten sind ausgereifte Sportgeräte geworden. Man unterscheidet heute zwischen dem Kunstbahnrodel, dem Naturbahnrodel (Eis) und derm Naturbahnrodel (Schnee). Da wir nur auf Schneebahnen fahren, Konzentrieren wir uns ausschließlich auf dieses Genre.

Was zeichnet den Wettkampfsport "Naturbahnrodeln (Schnee)" aus?

Die Sportrodel für den Wettkampfsport Naturbahnrodeln (Schnee) haben die natürlichste Form beibehalten. Es gelten eigene Bestimmungen für den Bau dieses Sportgerätes: die Sportrodel muss aus Holz sein und es dürfen nur Stahlschienen verwendet werden - das sind schon die wichtigsten Grundlagen, weitere sind unten aufgeführt. Durch die Gründung der International Sledge Sports Union ISSU können auch in dieser Sportart ab 2013 Europameisterschaften und ab 2014 Weltmeisterschaften ausgetragen werden.

 

Allgemeine Bestimmungen

  • Vorder-, Seitenauf- bzw. –abbauten zur Sitzstabilisierung des Athleten sind verboten. Eingebaute Schaumstoffteile zur Verbesserung des Sitzkomforts dürfen inkl. der Sitzplane bei den Böcken nicht nach oben über die Holme hinausragen. Ausnahme: Der Schutz über die Holme zwischen den Böcken darf aus elastischem Material mit einer maximalen Wandstärke von 2 cm sein.
  • Der Athlet darf aus Sicherheitsgründen mit der Rodel nicht fix verbunden sein (Klettverschluss bzw. Riemen mit Klettverschluss sind erlaubt).
  • Der Holm ist eine durchgehende Stange aus Holz mit mindestens 20 mm und höchstens 40 mm Durchmesser. Dieser muss am Böckl verschraubt sein.
  • Die beiden Kufen dürfen nicht versetzt sein; Druckpunkt muss Mitte Kufe sein (siehe Zeichnung). Die Kufen dürfen maximal parallel bis zur Verlängerung der Außenlinie der Beinlinge nach außen geneigt sein und das Profil der Kufe muss eine rechteckige Grundform aufweisen (nicht konisch gehobelt, die Kanten können jedoch gebrochen sein).
  • Eine Verkleidung der Beinlinge ist nicht erlaubt.
  • Das Tragen eines Sturzhelmes ist Pflicht!

 

Grundbestandteile:

Kufen, Beinlinge, Böcke, Holme müssen aus Holz gefertigt sein. Für Doppelsitzerrodel ist eine Verlängerung nach hinten (zum Festhalten) erlaubt, wobei die Wahl des Materials (Holz oder Aluminium) freigestellt bleibt.

 

Gewicht:

  • Einsitzer: 10 kg
  • Doppelsitzer: 11 kg

Dieses Maximalgewicht der Rodel schließt das angebrachte Zubehör mit ein.

 

Abmessungen:

  • Spurweite, gemessen an den Innenkanten der Laufschienen: max. 450 mm
  • Höhe der Rodel bis Unterkante Böckl (vorne und hinten): mind. 130 mm
  • (messbar an 3 Stellen– Außen und Mitte – siehe Zeichnung)
  • Stärke (Höhe) der Bö >Gesamthöhe der Rodel (Banklhöchstpunkt darf nicht höher sein als der Holm): max. 230 mm
  • Freiwinkel (Schrägstellung) der Laufschiene; max. 25 °
  • Gesamtstärke der Laufschiene: mind. 2 mm, max. 6 mm
  • Beschaffenheit der Schiene: nur Stahlschiene (keine Buntmetalle bzw. Belagschienen) keine Plastikschiene bzw. keine präparierte - plastifizierte Schiene. Die Schiene muss einen rechteckigen Querschnitt über die gesamte Lauffläche aufweisen.
  • Innenkante der Laufschiene auf der gesamten Länge: mind. 90 °

 

 
Quelle: www.rodel-austria.at
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